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	<title>Andreas Jeitler</title>
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	<description>Das Weblog von Andreas Jeitler</description>
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		<title>Kurschmankerl: Weggeblasen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kurschmankerl]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kurort Bad Tatzmannsforf macht man sich wirklich Gedanken um seine Kurgäste. Ein Hinweisschild meint: &#8220;Achtung: Das Verweilen im Kurpark bei starkem Wind ist gefährlich&#8221;. Man stelle Sich die skandalöse Pressemeldung vor: &#8220;Rollifahrer von bösartiger Windböhe um geworfen, und kilometerweit durch die Luft gewirbelt&#8221;. Von einem derartigen Ereignis würde sich das Dorf nie erholen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="" class="alignright" alt="image" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/05/wpid-20120513_190312.jpg" /></p>
<p> Im Kurort Bad Tatzmannsforf macht man sich wirklich Gedanken um seine Kurgäste. Ein Hinweisschild meint: &#8220;Achtung: Das Verweilen im Kurpark bei starkem Wind ist gefährlich&#8221;. Man stelle Sich die skandalöse Pressemeldung vor: &#8220;Rollifahrer von bösartiger Windböhe um geworfen, und kilometerweit durch die Luft gewirbelt&#8221;. Von einem derartigen Ereignis würde sich das Dorf nie erholen.</p>
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		<title>Foto des Monats Mai 2012: Begünstigungen für Behinderte</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 22:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Foto des Monats Mai zeigt das Fenster einer Zahnarztpraxis in Bad Tatzmannsdorf, mit der kaum leserlichen Aufschrift: &#8220;Begünstigungen für Behinderte&#8221;. Ich habe mich nur gefragt, wie so eine &#8220;Begünstigung&#8221; beim Zahnarzt aussehen mag. Schwarze Füllungen für Blinde Personen, weil sie diese ja nicht sehen? Oder kommen RollifahrerInnen einen früheren Termin. Mal sehen, ob ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/05/wpid-20120513_190713.jpg" alt="image" width="300" height="225" /></p>
<p>Das Foto des Monats Mai zeigt das Fenster einer Zahnarztpraxis in Bad Tatzmannsdorf, mit der kaum leserlichen Aufschrift: &#8220;Begünstigungen für Behinderte&#8221;. Ich habe mich nur gefragt, wie so eine &#8220;Begünstigung&#8221; beim Zahnarzt aussehen mag. Schwarze Füllungen für Blinde Personen, weil sie diese ja nicht sehen? Oder kommen RollifahrerInnen einen früheren Termin. Mal sehen, ob ich eine Mundhygiene billiger abstauben kann&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>AIDE &#8211; Android Java IDE</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2012/04/14/aide-android-java-ide/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 17:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>

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		<description><![CDATA[Da es für viele Android Tablets (Transformer, Transformer Prime, Thinkpad Tablet) Tastaturdocks gibt, bzw. oft einfach eine Bluetooth Tastatur gekoppelt werden kann, macht es durchaus Sinn, eine Entwicklungsumgebung für Apps direkt unter Abndroid anzubieten. AIDE ist genau eine solche. Ich habe AIDE gerade auf meinem Thinkpad Tablet ausprobiert, und es funktioniert wunderbar. Einfach ein neues [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="0WtsR4_NKcbftR5KvnlQ9YYpkBsfglEKhsvBbe-PSOgWkuDWIw2DIUnkmbuWy7DYFQ=w124.png" class="alignright" alt="image" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/04/wpid-0WtsR4_NKcbftR5KvnlQ9YYpkBsfglEKhsvBbe-PSOgWkuDWIw2DIUnkmbuWy7DYFQw124.png" /></p>
<p>Da es für viele Android Tablets (Transformer, Transformer Prime, Thinkpad Tablet) Tastaturdocks gibt, bzw. oft einfach eine Bluetooth Tastatur gekoppelt werden kann, macht es durchaus Sinn, eine Entwicklungsumgebung für Apps direkt unter Abndroid anzubieten.<br />
<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.aide.ui&#038;hl=de">AIDE</a> ist genau eine solche. Ich habe AIDE gerade auf meinem Thinkpad Tablet ausprobiert, und es funktioniert wunderbar.<br />
Einfach ein neues Projekt angelegt, ein paar Änderungen am Code vorgenommen, und auf &#8220;run&#8221; getippt. Das apk file wird erzeugt, gleich installiert, und ist sofot nutzbar. Das Compilieren geht extrem flott.<br />
Für eine Beta-Version funktioniert die App schon ganz gut. Wünschenswert wäre noch ein WYSIWYG Editor für die Layouts, das kommt aber sicher auch noch früher oder später. Endlich braucht man nicht mehr den Laptop mitzuschleppen, um an seiner App zu basteln, sehr fein.<br />
AIDE ist dabei auch noch kompatibel zu ECLIPSE Projekten.<br />
Damit hat mein Android wieder deutlich an Attraktivität gegenüber meinem iPad gewonnen. Dort ist an Entwicklung aufgrund der Abkapselung zwischen einzelnen Apps nur schwer zu Denken.</p>
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		<title>Keine Demokratie erwünscht?</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2012/02/26/keine-demokratie-erwunscht/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 14:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist nur mit der Demokratie in Österreich los? Am Freitag erführ ich durch Zufall, dass es einen Vorschlag des Wissenschaftsministeriums für eine Änderung des Universitätstesetzes (UG) gibt. Es geht dabei nur um so eine Kleinigkeit wie die Finanzierung der Universitäten; nichts also, worüber sich Otto-NormalbürgerIn Gedanen machen müsste. Eine breite öffentliche Debatte scheint zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="parlament.jpg" class="alignright" alt="image" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/02/wpid-1330265105469.jpg" /> </p>
<p>Was ist nur mit der Demokratie in Österreich los? Am Freitag erführ ich durch Zufall, dass es einen Vorschlag des Wissenschaftsministeriums für eine Änderung des Universitätstesetzes (UG) gibt. Es geht dabei nur um so eine Kleinigkeit wie die Finanzierung der Universitäten; nichts also, worüber sich Otto-NormalbürgerIn Gedanen machen müsste.</p>
<p>Eine breite öffentliche Debatte scheint zumindest nicht gewünscht zu sein, denn die Begutachtungsfrist beträgt genau 5 Tage. Datiert ist die Aussendung mit 22.2.2012, die Begutachtungsfrist endet am 27.2.2012 (also morgen Montag). Wenn man es genau nimmt, sind es also gar keine 5, sondern nur 3 Tage, wenn man von Werktagen ausgeht. Diese 3 Tage gönnt uns das BMWF um zum vorgelegten Gesetzesentwurf eine Meinung zu bekunden. Auf der <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/MESN/">Seite des Parlamentes, wo alle Gesetzesentwürfe mit den zugehörigen Stellungnahmen gesammelt und öffentlich zugänglich gemacht werden</a>, ist der Entwurf erst am 23.2.2012 erschienen. </p>
<p>Minimalistische Änderungen scheinen derzeit an der Tagesordnung im hohen Haus zu sein, dennn im Moment liegen gleich zwei von einander unabhängige Änderungsvorschläge für das UG im Nationalrat auf; das <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00367/index.shtml">Begutachtungsverfahren zur Änderung des UG vom 22.2.</a> und ein weiteres <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00352/index.shtml">Begutachtungsverfahren zur Änderung des UG vom 7.2.</a>, dessen Begutachtungsfrist erst am 5.3. endet.</p>
<p>Neben dem genannten Begutachtungsverfahren sind derzeit gleich eine ganze Reihe von ähnlich kurz anberaumten Änderungsentwürfen auf der Website des Nationalrats zu bestaunen, die von unterschiedlichsten Ressorts eingebracht wurden.</p>
<p>Ich beurteile diese Vorgehensweise einiger Ministerien als äußerst bedenklich hinsichtlich jener Verpflichtungen, die Österreich mit der Ratifizierung der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung eingegangen ist, siehe Artikel 29 der Konvention. Drei Tage sind für viele Menschen mit Behinderung definitiv zu kurz um den Entwurf zur Kenntnis zu nehmen, zu rezipieren und gegebenenfalls eine Stellungnahme zu verfassen.</p>
<p>Auch hinsichtlich des, in Österreich rechtsgültigen Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes (BGstG) ist diese Vorgehensweise zu hinterfragen, da die Informationen von einer Behörde öffentlich angeboten werden. Das gesamte Begutachtungsverfahren ist möglichst barrierefrei zu gestalten. Ausreichend Zeit für eine Interaktion bereitzustellen ist Teil jeder Accessibility-Strategie. Aus dieser Perspektive könnte man argumentieren, dass die betroffenen Ministerien Menschen mit Behinderungen im Sinne des BGstG diskriminieren, und daher zum Bundessozialamt zu einem Schlichtungsgespräch geladen werden sollten.</p>
<p>Man könnte natürlich auch kritisch hinterfragen, ob das Verfassen von Stellungnahmen im Rahmen von Begutachtungsverfahren zur Änderung von Gesetzen überhaupt etwas bringt. Stellung können wir viel beziehen, die Frage ist nur, ob diese Meinungen die Verantworlichen interessieren.</p>
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		<title>Foto des Monats Februar 2012: Einmal halsbrechen bitte!</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 18:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Rampe]]></category>
		<category><![CDATA[Rolli]]></category>

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		<description><![CDATA[Das aktuelle Foto des Monats zeigt eine fast 45 Grad steile Rampe, die in einem Weizer Hotel entlang einer Stiege angebracht wurde. Auf diesem Weg kommt man übrigens auch zum, eigentlich sehr schön ausgestatteten, Wellness-Bereich mit Pool und Sauna. Trotz meines Verständnisses für Platzmangel und dem Wunsch Kosten zu sparen ist diese Rampe, wenn überhaupt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Rampe in Weiz" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/02/wpid-20120220_155004.jpg" alt="Foto: Viel zu Steile Rampe in einem Hotel in Weiz" width="158" height="210" /></p>
<p>Das aktuelle Foto des Monats zeigt eine fast 45 Grad steile Rampe, die in einem Weizer Hotel entlang einer Stiege angebracht wurde. Auf diesem Weg kommt man übrigens auch zum, eigentlich sehr schön ausgestatteten, Wellness-Bereich mit Pool und Sauna.</p>
<p>Trotz meines Verständnisses für Platzmangel und dem Wunsch Kosten zu sparen ist diese Rampe, wenn überhaupt, nur durch aktive HochleistungssportlerInnen im Rollstuhl benutzbar. Für alle anderen ist dieses Konstrukt eine unüberwindbare Hürde. Wir ist diese Rampe sogar zum Gehen zu steil.</p>
<p>Hm, irgendwie möchte man schon glaube, dass ArchitektInnen, BaumeisterInnen und AuftraggeberInnen zumindest ein Bisschen mitdenken. Wenn das Teil so steil ist, dass man nicht einmal drauf gehen mag, wie soll das dann für RollifahrerInnen oder Eltern mit Kinderwägen funktionieren?</p>
<p>Da kann man nur den Kopf schütteln.</p>
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		<title>Bild des Monats Jänner 2012: Beschäftigungstherapie beim Penny-Markt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 09:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreier Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Pennymarkt hat man sich etwas tolles einfallen lassen, um die Kundinnen und Kunden geistig und körperlich zu fördern, ganz nach dem Motto: Einkaufen ist ein Erlebnis. Das erste Bild des Monats im neuen Jahr zeigt das Gebäck-Regal in meinem Penny-Markt um die Ecke. Um an frische Semmeln zu gelangen muss man zunächst einmal die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Gebäck beim Pennymarkt" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/01/wpid-20120105_142442.jpg" alt="Gebäck beim Pennymarkt" width="225" height="300" />Beim Pennymarkt hat man sich etwas tolles einfallen lassen, um die Kundinnen und Kunden geistig und körperlich zu fördern, ganz nach dem Motto: <em>Einkaufen ist ein Erlebnis</em>.</p>
<p>Das erste Bild des Monats im neuen Jahr zeigt das Gebäck-Regal in meinem Penny-Markt um die Ecke. Um an frische Semmeln zu gelangen muss man zunächst einmal die erforderliche Körperhöhe mitbringen.  Wie wir auf dem Foto sehen, befinden sich die Laden für das leckere Weissgebäck nämlich sehr hoch oben. Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer müssen hier leider ohne Semmeln weiterrollen. Denn selbst, wenn sie sich so hoch strecken können, um die oberste Regal-Reihe zu erreichen, greifen sie ins Leere.</p>
<p>Das wirklich Kreative an der Penny-Markt Gebäckausgabe ist nämlich die Art und Weise, wie die Kundinnen und Kunden an ihre Semmeln gelangen! Zunächst nehmen wir uns aus dem unteren Regal eine Papiertüte. Dann erfassen wir einen der, am oberen Rand des Regals eingehängten, Greif-Rechen (ich nenne das Konstrukt einfach einmal so), und balancieren die anvisierten Semmeln der Begierde über den Rand des hinteren Plastik-Behälters, und lassen sie vornüber purzeln. Durch die kleine Öffnung an der Vorderseite können wir das Plumps-Gut entnehmen und in unser Papier-Tütchen fallen lassen (doppelplumps).</p>
<p>Irgendwie erinnert mich das an die Beschäftigungs-Ideen die Tierwärter im Zoo anwenden, um ihren Schützlingen bei der Nahrungsaufnahme ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Da werden leckere Fleischstückchen für Löwen an einem Seil baumelnd an unzugänglichen Stellen aufgehängt, damit es nicht so leicht ist, an die Nahrung zu kommen.</p>
<p>Wenn man sich ins Gedächtnis holt, dass Supermärkte in der Regel Video-überwacht werden, erscheint es nur als nächster logischer Schritt die Vertreterinnen und Vertreter der Spezies Mensch bei der Jagt nach Nahrung in ihrer natürlichen Kauf-Umgebung zu beobachten, und den Probandinnen und Probanden künstliche Hürden in den Weg zu legen um zu sehen, wie sie mit der veränderten Situation zurechtkommen. Vielleicht gibt es ja Penny-Markt intern eine Video-Bestenliste, wer sich besonders ungeschickt bei der Semmel-Akquise angestellt hat &#8211; <em>Lustigster Semmel-Jäger des Monats</em>!</p>
<p>Ich bezweifle den hygienischen Nutzen dieser Vorgehensweise. Das Spielchen hat lediglich den Effekt, dass die Semmeln beim Fall aufbrechen und daher schneller fest werden.</p>
<p>Liebes Penny-Markt Management, es ist zwar nett gemeint, dass ihr Euren Kundinnen und Kunden auch beim Einkauf ein Erlebnis bieten wollt, dies funktioniert so aber nicht wirklich optimal. Abgesehen davon werden gleich ganze Bevölkerungsgruppen diskriminiert, weil sie das nett gemeinte Spielchen gar nicht mitspielen können. Blinde Personen kommen mit dem System vielleicht noch am Besten zurecht, obwohl sie nicht sehen, wo sie mit dem Schiebe-Rechen die Semmeln durch die Gegend wühlen. Kleinwüchsige Personen, Kinder oder Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer werden völlig ausgeschlossen. Personen mit motorischen Beeinträchtigungen (Seniorinnen und Senioren zu einem großen Teil!) oder Personen mit Lernschwierigkeiten könnten an dem Experiment ebenfalls scheitern oder erhebliche Probleme bekommen, an ihr Wunsch-Gebäck zu gelangen.</p>
<p>Wir sehen hier also wieder einmal einen Vertreter der Kategorie <em>Gut gemeint, aber völlig daneben</em>.</p>
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		<title>Zum Kindle nochmal</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2012/01/01/zum-kindle-nochmal/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 18:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Kindle]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Georg Holzer auf seinem Blog einen netten Artikel zum Thema erweiterte Kindle Nutzung publiziert hat, hier ein paar Überlegungen meinerseits zur Kindle-Nutzung. Seit ich meinen Kindle habe, lungere ich wieder auf der Couch herum und lese dort. Mit der elektronischen Tinte hat man das Gefühl in einem Buch zu lesen. Größter Vorteil für mich, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/01/20120101_190328-2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-576" title="Kindle mi FAZ" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/01/20120101_190328-2-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Nachdem <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a> auf seinem Blog einen netten <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2012/01/01/mehr-machen-mit-kindle-und-sony-reader/">Artikel zum Thema erweiterte Kindle Nutzung</a> publiziert hat, hier ein paar Überlegungen meinerseits zur Kindle-Nutzung.</p>
<p>Seit ich meinen Kindle habe, lungere ich wieder auf der Couch herum und lese dort. Mit der elektronischen Tinte hat man das Gefühl in einem Buch zu lesen. Größter Vorteil für mich, wenn ich müde bin, und die Augen schwer werden, kann man ganz leicht die Schriftgröße ändern &#8211; DAS geht mit einem Buch nicht.</p>
<p>Calibre es übrigens wirklich ein must-have, wenn man sich RSS Feeds abonieren will. So kann ich bequem am Frühstückstisch Blogs und Zeitungen lesen. Das Generieren der Kindle Files dauert jedoch auch auf meinem eigentlich sehr schnellen Desktop-PC seine Zeit. Immerhin müssen ja Abbilder ganzer Blogs erstellt, heruntergeladen, und in ein XML File gepackt werden. Auch wenn das ganze automatisch zu bestimmten Tages-Zeiten konfiguriert werden kann, so muss dafür doch ständig der PC laufen und Calibre gestartet sein. Daher werde ich dies demnächst auf einen Linux-Server auslagern, wo ein Calibre-Prozess läuft und meinen Kindle Account regelmäßig mit frischen Kindle-Files versorgt.</p>
<p>Eine große Schweinerei von Amazon ist jedoch der schlechte Support hinsichtlich Sprachsynthese. Nun gut, der Kindle 3 war offiziell nur auf Englisch erhältlich, hier lass ich mir noch einreden, dass es nur eine Englische Stimme gibt. Obwohl einige findige Leutchen auch hier eine Deutsche stimme (wie auch das Deutsche Nutzer-Interface) nachrüsten konnten. Anleitungen dazu finden sich im Netz.  Ein offizielles Nachrüsten durch Amazon wäre jedoch schon drinn gewesen. Da dieses Feature beim Kindle 4 überhaupt weggelassen zu sein worden scheint, überlege ich mir ernsthaft eine Schlichtung  nach dem Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz gegen Amazon einzuleiten, da hier eindeutig eine Diskriminierung von Personen mit Sehbehinderung vorliegt.</p>
<p>Der im Artikel angesprochene Rechtsstreit hinsichtlich Sprachsynthese bezog sich übrigens darauf, dass manche AutorInnen und Verlage der Meinung sind, dass die Ausgabe ihrer Werke über eine synthetische Stimme der Publikationsform eines Audiobooks gleichkommt. Hierfür könnten sie dann andere Preise verlangen. Wer sich jedoch schon einmal ein Buch mit Sprachsynthese vorlesen lassen hat weiss, dass dies absoluter Nonsense ist. Die künstliche Sprache versteht die Semantik des Textes nicht, womit jedes &#8220;Gefühl&#8221; verloren geht. Verschiedene Tonlagen (z.B. bei verschiedenen Personen) können ebenfalls nicht dargestellt werden.</p>
<p>In Sachen e-Books und Barrierefreiheit wird 2012 sicher noch ein lustiges Jahr werden, da sich die Verlage diesem Thema bewusst oder unbewusst bis heute nicht wirklich angenommen haben. Nach wie vor müssen an den Bibliotheken Printmedien aufwendig re-digitalisiert und aufbereitet werden, damit Personen mit Behinderungen sie rezipieren können. Für mich stellt sich hier die Frage, ob die Bibliotheken diese Kosten nicht eigentlich an die Verlage weitergeben sollten. Immerhin werden Druckwerke heute in der Regel ohnehin digital erzeugt und dank Kindle auch in entsprechender Form publiziert.</p>
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		<title>ZoomText 10 im Anrollen</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2011/11/22/zoomtext-10-im-anrollen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 13:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Web Accessibilty]]></category>
		<category><![CDATA[Assistive Technologien]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut aisquared&#8217;s eigenem Blog steht die Veröffentlichung von ZoomText 10 nun kurz bevor. Einzelne Features der neuen Version werden Tröpfchenweise an die LeserInnenschaft abgegeben. Darunter finden sich z.B. ein Background Reader, mit dem Dokumente und Webseiten vorgelesen werden können, auch wenn diese nicht im aktuellen Fenster zu sehen sind. Naja, nicht wirklich eine Bahnbrechende neuerung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/20111122_134740.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-564" title="ZoomText" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/20111122_134740-225x300.jpg" alt="ZoomText" width="225" height="300" /></a>Laut <a href="http://www.aisquared.com/blog/">aisquared&#8217;s eigenem Blog</a> steht die Veröffentlichung von ZoomText 10 nun kurz bevor. Einzelne Features der neuen Version werden Tröpfchenweise an die LeserInnenschaft abgegeben.</p>
<p>Darunter finden sich z.B. ein <a href="http://www.aisquared.com/blog/2011/11/zoomtext-10-feature-leak-background-reader/">Background Reader</a>, mit dem Dokumente und Webseiten vorgelesen werden können, auch wenn diese nicht im aktuellen Fenster zu sehen sind. Naja, nicht wirklich eine Bahnbrechende neuerung, da ich für so etwas bereits seit langem andere Programme verwende. Auch die Funktion <a href="http://www.aisquared.com/blog/2011/11/zoomtext-10-first-feature-leak/">angeschlossene Web-Cams als eine Art Bildschirmlesegerät zu verwenden</a> haut mich nicht wirklich vom Hocker. Dann gibt es da noch den <a href="http://www.aisquared.com/blog/2011/11/zoomtext-10-feature-leak-zoomtext-recorder/">ZoomText Recorder</a>. Damit können Texte als Audio Datei gespeichert, und an mobile Geräte zum späteren anhören übermittelt werden.</p>
<p>Liebe Leute bei aisquared, diese Funktionen werden bei mir schon seit langem von anderen Programmen übernommen. Um mich davon zu überzeugen nochmals in ein aisquared Produkt zu investieren muss schon weitaus mehr geboten werden. Es ist z.B. eine Zumutung dass ZoomText 9 seit über einem Jahr nicht mehr auf den aktuellsten Stand gebracht wird. Die Software ist unbenutzbar mit aktuellen Versionen von Webbrowsern, Dokumentreadern etc. Immer öfter spreche ich mit Kolleginnen und Kollegen die mir sagen, dass sie von aisquared mehr als nur entteuscht sind, und sich um Alternativen umsehen.</p>
<p>Seit langem verwende ich bereits <a href="http://www.nextup.com/">TextAloud</a> um viele der nun als &#8220;neu&#8221; angekündigten Features von ZoomText 10 abzudecken. Schauen wir einmal, welche neuen Features es sonst noch so geben wird.</p>
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		<title>Lenovo Thinkpad Tablet &#8211; Most bugs unfixed</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2011/11/12/lenovo-thinkpad-tablet-most-bugs-unfixed/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 13:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Lenovo]]></category>
		<category><![CDATA[Thinkpad Tablet]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ca 2 Monaten brachte Lenovo sein erstes Android Tablet mit dem innovativen Namen Thinkpad Tablet heraus. Während die Hardware-Spezifikationen denen anderer aktueller Android Tablets gleichen (Nvidia Tegra2 Chipsatz, 1GHz Dualcore CPU etc.) bietet dieses Tab auch einen aktiven Digitizer zur Stifteingabe und ein optionales Tastatur-Folio. Als langjähriger zufriedener Thinkpad X Tablet User war ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-522 alignright" title="Lenovo Thinkpad Tablet" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/20111029_003435_2-281x300.png" alt="Lenovo Thinkpad Tablet" width="281" height="300" /></p>
<p>Vor ca 2 Monaten brachte Lenovo sein erstes Android Tablet mit dem innovativen Namen <em>Thinkpad Tablet</em> heraus. Während die Hardware-Spezifikationen denen anderer aktueller Android Tablets gleichen (Nvidia Tegra2 Chipsatz, 1GHz Dualcore CPU etc.) bietet dieses Tab auch einen aktiven Digitizer zur Stifteingabe und ein optionales Tastatur-Folio.</p>
<p>Als langjähriger zufriedener Thinkpad X Tablet User war ich natürlich sehr erfreut über diese Nachricht. Endlich ein leichtes Tablet, mit dem ich, wie bisher gewohnt, in Sitzungen per Stift mitschreiben kann.</p>
<p>Nun habe ich mein Tablet seit einigen Wochen. und blicke mit gemischten Gefühlen darauf.</p>
<h3>20 Stunden Ladezeit sind &#8220;normal&#8221;.</h3>
<p>Eigentlich ist die Möglichkeit, das Gerät über MicroUSB laden zu können eine feine Sache. Von Smartphones erwarten wir uns das mittlerweile (auch dank EU Richtlinie), bei Tablets werden nach wie vor oft eigene Stromstecker verbaut. Wie sich hier nun zeigt mit Grund, da USB leider nicht genug Energie liefert, um das Gerät gleichzeitig zu laden und zu nutzen. Zumindest bei diesem Gerät nicht, kann auch sein, dass Lenovo hier gepfuscht hat. Dieser Umstand muss Lenovo jedoch bekannt gewesen sein. Jedes Produkt wird vor der Auslieferung doch getestet (möchte man meinen). Der aus meiner Sicht einzige Weg zur Behebung dieses Problems wäre, dass Lenovo allen KäuferInnen einen Adapter zum Laden über den Dock-Port nachliefert, der das Gerät in angemessener Zeit lädt. Mit der, für ca. 60€ zuätzlich zu kaufenden Docking-Station funktioniert das laden nämlich prima. Hier kommt der Strom eben nicht über den MicroUSB Port, sondern den Lenovo eigenen Dock-Port, über den das Gerät angesteckt wird. Die Aussage des Lenovo Support gegenüber eines <a href="http://forums.lenovo.com/t5/ThinkPad-slate-tablets/bd-p/Thinkpad_slate">Thinkpad Tablet Slate Forum</a> Users war jedoch: <em>20 Stunden Ladezeit seien bei diesem Gerät &#8220;normal&#8221;</em>. Wird das Gerät nicht genutzt, reduziert sich die Ladezeit auf &#8220;nur&#8221; ca. 4-5 Stunden.</p>
<h3>Hardware OK, Software ist BETA.</h3>
<p>Auf Hardware-Seite gibt es wenig zu bekritteln. Das Tablet ist zwar ein wenig dicker und schwerer als seine Mitbewerber aber sehr schön verarbeitet. MicroUSB Stecker und Power Knopf sollte man jedoch etwas vorsichtig behandeln, da in den Support-Foren einige Fälle dokumentiert sind, bei denen diese lose wurden. Nachdem auch mein N900 sich damals seines microUSB Steckers entledigt hatte, bin ich hier jedoch übervorsichtig.</p>
<p>Beim derzeitigen Software-Stand kann das Gerät niemanden empfohlen werden, der / die nicht EntwicklerIn ist, mit Bugs leben kann und sich bei Problemen zu helfen weis. Als business Gerät, wie in der Werbung gepriesen, ist das Gerät sicher nicht geeignet.</p>
<p>Anfänglich betrug die Boot-Zeit bis zu 5 Minuten. Die, im Vergleich zu anderen Tablets mit ähnlicher Ausstattung sehr langsame Reaktionszeit wäre ja noch zu ertragen, wenn es nicht immer zu Software-Abstürzen kommen würde. Egal ob Browser, Market oder Google Maps &#8211; mitten in der Arbeit steht ein Hinweis, dass es &#8220;uns&#8221; leid tut, aber das aktuelle Programm abgesemmelt ist. Bei meinem Galaxy S2 gibt es derartige Vorkommnisse nicht.</p>
<p>Nach dem letzten Update hatte sich Lenovo auch schon ins nächste Fettnäpfchen gesetzt. Das lang ersehnte Firmware-Update wurde vor eineinhalb Wochen zunächst in den USA ausgerollt. Leider mit dem Erfolg, dass einige Geräte nach dem Update nicht mehr funktionsfähig waren. Wie sich herausstellte wurde bei diesem Update auch die Akku Firmware erneuert. Hatte man während des Updates das Gerät nicht mit der Ooriginal USB Kabel angesteckt, hatte es nach dem Update nicht mehr genug Saft um zu starten, und das Gerät hatte blöderweise den Akku &#8220;vergessen&#8221;. Das sind Fehler, die einfach nicht passieren dürfen. Lenovo zog das Update dann vorübergehend auch aus dem Verkehr, bot kurz darauf jedoch eine abgespeckte Version an, die Reibungslos installiert werden konnte. Seit diesem Update ist die Boot-Zeit von vormals 5 Minuten auf 30 Sekunden gesunken. Die allgemeine Performance konnte ebenfalls um einiges gesteigert werden.</p>
<p>Vor dem Kauf wurde mir seitens eines ubook Vertreters versichert, dass es für das Thinkpad Tablet auf jeden Fall ein Update auf Android 4.0 geben wird. Bis heute hat sich Lenovo &#8211; im Gegensatz zu anderen Herstellern &#8211; hierzu nicht geäußert. Die Firmen-Richtlinien sind sogar derart, dass auf Diskussionen die im Lenovo-Eigenen User Forum defakto überhaupt nicht geantwortet wird. Lenovo argumentiert, dies sei ein User helfen User Forum. Ein ähnliches Vorgehen konnte ich seinerzeit bei Nokia in Zusammenhang mit dem N900 beobachten. Man hatte eine, sehr aktive, EntwicklerInnen-Gemeinde, die gewillt war mit dem Unternehmen an Projekten zu arbeiten, Beta-Versionen zu testen etc. Dies wurde jedoch in keiner Weise genutzt. Updates oder ein Release-Plan wurden nicht vorher bekannt gegeben, und die User im Dunkeln gelassen. Das N900 ist bekannter Weise kurz darauf &#8220;gestorben&#8221;.</p>
<p>Lenovo hat mit seiner Vorgehensweise einige seiner treuen Kunden sehr unmutig gestimmt. Viele werden sich zukünftig überlegen, Thinkpad Geräte zu kaufen. Dummerweise sind gerade IT EntscheidungsträgerInnen in diesem Forum zu finden, die in ihren Unternehmen für den Ankauf ganzer Geräte-Flotten verantwortlich sind.</p>
<h3>Handballen-Erkennung mangelhaft</h3>
<p>Wer, wie ich schon seit vielen Jahren, ein Thinkpad X Tablet sein eigen nennt weiß, wie toll der Vacom Stift dieser Geräte funktioniert. Sobald der Stift in die Nähe des Bildschirms kommt, wird die Touch-Funktion deaktiviert, und nur der Stift ist für die Eingabe zuständig. Man möchte meinen, dass Lenovo diese langjährige Erfahrung auch auf seine Android-Tablets übernimmt. Falsch gedacht. Angeblich sollte das Gerät ebenfalls über eine Handballen-Erkennung verfügen, diese Funktioniert jedoch nur in bestimmten Apps, und auch dort nur bedingt. Ich hoffe jedoch, dass auch dieses Problem Softwaremäßig gelöst werden können wird.</p>
<h3>Das Tastatur-Folio</h3>
<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/ThinkpadTabletFolio1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-538" title="ThinkpadTabletFolio1" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/ThinkpadTabletFolio1-300x225.jpg" alt="Thinkpad Tablet Folie ausgebreitet hingelegt." width="300" height="225" /></a>Nach nur 6-wöchiger Wartezeit ist nun auch das Tastatur-Folio eingetroffen. Im Gegensatz zum Tastatur-Dock des ASUS Transformer, dass mit eigenem Akku und zusätzlichen Anschlüssen daherkommt, ist das Lenovo-Folio eine wacklige Geschichte. Von aussen sieht es wie eine Leder-Aktenmappe aus. Klappt man es auf, kann auf der einen Seite das Tablet über den USB Port angesteckt werden. Hier haben Lenovo Produkt-Designer wirklich mitgedacht, denn der für das Tablet als Verkaufsschlager angepriesene echte USB Port ist damit verbaut. Man hätte ja auch in das Folie einen Hub einbauen können, und auf der Seite einen USB-Port anbringen, aber daran scheint man nicht gedacht zu haben, wäre ja eine Innovation sowas.</p>
<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/ThinkpadTabletFolio3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-540" title="ThinkpadTabletFolio3" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/ThinkpadTabletFolio3-225x300.jpg" alt="Thinkpad Tablet Folie aufgestellt" width="225" height="300" /></a>Einmal aufgestellt lässt sich mit dem Folie ober wirklich gut tippen. Hier kann man sich auf eine Thinkpad Tastatur freuen, wenn auch nicht ganz gleich der Qualität richtiger Thinkpad Tastaturen, so ist sie doch qualitativ in Ordnung. Der optische Trackpoint ist jedoch keine gelungene Innovation. Ja er funktioniert, und schön, man hat damit in das kleine Dock einen Mouse-Ersatz eingebaut, aber wie. Man stelle sich ein 2cm Touchpad vor &#8211; voilla. Nichts anderes ist dieser nämlich. Argumentiert wird diese Entscheidung Seitens Lenovo wegen des geringen Platzes. Ein echter Trackpoint wäre nämlich anscheinend zu hoch geworden. Meine meinung &#8211; nonsence. ICH WILL MEINEN ECHTEN TRACKPOINT! Beim Arbeiten resultiert das nun darin, dass ich den optischen Trackpoint so gut wie nie verwende, sondern lieber auf den Screen tippe. Nun gut, steckt man eben eine Maus dazu&#8230; Auchja, der USB-Port ist ja verbaut &#8211; *nirg*. Ich werde es einmal mit einer Bluetoth Maus versuchen. Akku-Mäßig fällt das Dock dank USB Anbindung nicht wirklich ins Gewicht.</p>
<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/ThinkpadTabletFolio2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-539" title="ThinkpadTabletFolio2" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/ThinkpadTabletFolio2-300x225.jpg" alt="Thinkpad Tablet Folie kann nicht in der Hand gehalten werden" width="300" height="225" /></a>Auf einer Fläche wie dem Schreibtisch, einem Küchentisch oder ein kleines Tischchen im Zug steht das Folio wunderbar. Die Magnethalterung sorgt für guten Halt des Tablets an der Tastatur. Nur wehe dem, der das Folie mit eingestecktem Tablet in eine Hand nehmen, und durch die Gegend wandern möchte, oder sich gar irgendwo in die Ecke setzen will und keine fixe Unterlage zur Verfügung steht. Hier war nämlich ebenfalls ein kreativer Lenovo-Designer am Werk. Der hintere Teil der Unterseite ist nämlich keine stabile Fläche, und biegt sich nach unten, wenn sie auf keinem festen Untergrund steht. Ist man unachtsam, kann es passieren, dass die Magneten der Tablet-Halterung nachgeben, und das Tablet Kopfüber nach unten hängt. Es sollte zwar nicht aus der Verankerung fallen, aber wenn es blöd kommt, könnte auch das passieren. Zwar sollte das Thinkpad Tablet einen Sturz aushalten &#8211; es gibt dazu ein nettes <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CYsBoHpsmBs">Stresstest-Video</a>, doch ausprobieren möchte ich dies lieber nicht.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Trotz all der Mängel möchte ich mein Tablet momentan nicht gegen ein anderes Gerät tauschen, da es prinzipiell all meine Anforderungen erfüllt. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten sind die meisten zur Zeit aufscheinenden Probleme Software-Technischer Natur. Ich hoffe, Lenovo wird hier noch gründlich nachbessern. Mit dem ersten Update, dass ich erleben durfte, wurden schon die lange Boot-Zeit, Performance und einige andere Kleinigkeiten massiv verbessert. Ich habe mir jedoch von Anfang an keine Illusionen gemacht, dass es meinen Thinkpad-Convertable auf Reisen vollständig ersetzen wird. Massiv entteuscht bin ich von Lenovo dahingehend, dass man ein halb-fertiges Gerät als BUSINESS Maschine auf den Markt geworfen hat, beim Design anscheinend alles über Board geworfen hat, was man von IBM mitbekommen hat, und die Kunden großteils nun im Regen stehen lässt. Würde das bald erscheinend ASUS Transformer Prime einen aktiven Digitizer sein eigen nennen, würde ich keine 10 Minuten nachdenken, wo meine nächste Investition landen wird. Nachdem Android 4.0 nun auch eine Unterstützung für Stifteingabe enthält, bin ich guter Hoffnung, dass uns im Laufe des nächsten Jahres noch einige derartige Geräte angeboten werden.</p>
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		<title>Barrierefreiheit: Schäden im öffentlichen Bereich melden</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 11:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin gerade über die Android App Mach mit gestolpert. Mit dieser können, über die sogenannte Bürgerplattform, Schäden im öffentlichen Bereich an die jeweils zuständigen Behörden übermittelt werden. Dieser Weg würde sich doch auch prima dafür eignen, Barrieren die für Menschen mit Behinderungen aufgestellt wurden zu melden. Einfach mit dem Handy Foto schiessen, entsprechend mit Kommentar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/machmit.png"><img class="alignright size-full wp-image-531" title="machmit" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2011/11/machmit.png" alt="Logo: Mach mit" width="154" height="154" /></a>Ich bin gerade über die Android App <a title="Mach mit App im Android Market" href="https://market.android.com/details?id=at.dt_i.mach_mit">Mach mit</a> gestolpert. Mit dieser können, über die sogenannte <a href="http://www.buergerplattform.at">Bürgerplattform</a>, Schäden im öffentlichen Bereich an die jeweils zuständigen Behörden übermittelt werden.</p>
<p>Dieser Weg würde sich doch auch prima dafür eignen, Barrieren die für Menschen mit Behinderungen aufgestellt wurden zu melden.</p>
<p>Einfach mit dem Handy Foto schiessen, entsprechend mit Kommentar versehen, und abschicken. Ist doch mal eine nette Idee.</p>
<p>Achja: Die App gibt es auch für iPhone und Windows Phone 7.</p>
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