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	<title>Andreas Jeitler</title>
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	<description>Das Weblog von Andreas Jeitler</description>
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		<title>Ein Braille-Smartphone?</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 16:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Assistive Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Berichte über ein tolles neues tastbares Smartphone-Konzept die Runde machen, dass angeblich schon heuer auf den Markt kommen soll, kann ich es mir nicht nehmen lassen, ein paar Überlegungen dazu anzustellen: Grundsätzlich ist die Idee sehr zu begrüßen. So toll die Bedienung eines iPhone für viele blinde Personen in vielen Situationen auch funktionieren mag, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/04/1363842390139-braillephone.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1311" alt="brailleSmartphone" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/04/1363842390139-braillephone.jpg" width="300" height="200" /></a>Nachdem Berichte über ein tolles neues tastbares Smartphone-Konzept die Runde machen, dass angeblich schon heuer auf den Markt kommen soll, kann ich es mir nicht nehmen lassen, ein paar Überlegungen dazu anzustellen:</p>
<p>Grundsätzlich ist die Idee sehr zu begrüßen. So toll die Bedienung eines iPhone für viele blinde Personen in vielen Situationen auch funktionieren mag, so ist die Ausgabe des Geräts für diese Personen auf den auditiven Kanal, also Ton, beschränkt. In vielen Situationen hat sich das &#8220;Vorlesen&#8221; lassen als die deutlich schnellere Variante der Informationsvermittlung durchgesetzt. Mit schnell eingestellter Sprachausgabe kommt man in der Regel beim Lesen in Braille nicht mit. Ein weiterer Vorteil der Audio Ausgabe ist, dass man die Hände für die Interaktion frei hat. Es ist schwierig gleichzeitig einen Text einzugeben, und das Ergebnis auf einer Braillzeile zu ertasten. Man muss immer die Hand von der Tastatur nehmen. Beim &#8220;Vorlesen&#8221; ist dies nicht nötig.</p>
<p>Es gibt jedoch auch oft Situationen, in denen man sich eine etwas &#8220;dezentere&#8221; Interaktions-Methode mit einem technischen Gerät wünscht, wenn man durch Sprache nicht abgelenkt sein möchte, oder nicht will, dass jemand die Informationen mithören kann. Auch eine blinde Person möchte sich für ihren Vortrag Notizen machen, um nicht den Faden zu verlieren. Sich die &#8220;Schummel-Zettel&#8221; vorlesen zu lassen, hat sich immer als etwas schwierig erwiesen, auch wenn man einen Kopfhörer-Ohrstöpsel im Ohr hatte. Das gleichzeitige Lesen mit den Fingern, während man spricht, hat sich oft als weitaus zweckdienlicher erwiesen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/F2ZQU07UJXA" height="350" width="425" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Ein Braille-Fähiges Smartphone, dass auf taktiler Informationsvermittlung beruht wäre somit eine begrüßenswerte Idee, wenn sie umgesetzt wird und funktioniert. Das auf dem oberen Video gezeigte &#8220;Konzept&#8221; schaut leider noch sehr nach einer Computeranimation aus, auch wenn sie hübsch modelliert wurde. Ich stelle mir die Frage, wie groß das Gerät im Endeffekt werden wird, da Braille-Buchstaben sehr viel Platz brauchen, und bei einem Smartphone daher nur wenige Zeichen Platz hätten. Bei einem 4 bis 5 Zoll Gerät würden sich höchstens zwei Zeilen Braille mit 6 bis 10 Zeichen je Zeile ausgehen, und dann wäre kein Platz mehr für die statischen Tasten am Rand.</p>
<p>Die im oberen Video gezeigte Animation, bei der sich eine Schwarzschrift-Zeitung wunderschön in der selben Spaltendarstellung auf einem Braille-Display darstellt, sieht so zwar gut aus, lässt sich in der Praxis jedoch nur mit einem größeren Braille-Display realisieren.</p>
<p>Der Anwendungsfall, bei dem man mit dem Gerät über eine gedruckte Tabelle fährt, und am Display die über die Kamera aufgenommenen Zeichen direkt in Braille angezeigt wird ist wie gezeigt auch wenig praktikabel. Das sieht zwar im Video nett aus, nur sind die Buchstaben der DIN A4 Seite so groß gedruckt, wie man dies in der Praxis quasi nie vorfindet. In der Realität lässt sich kein 1:1 Verhältnis von Braille zu Schwarzschrift von den Abmessungen her erzeugen. In etwas abgeänderter Form gibt es dies bereits für aktuelle &#8220;normale&#8221; Smartphones. Weitaus handlicher ist es, das gesamte Blatt mit einem Mal abzufotografieren, und dieses dann mittels OCR Erkennung in Text zu transformieren. Dieser Text kann dann als ganzes auf einmal gelesen werden. Derartige Apps existieren für IOS, Android und Co. bereits seit längerem.</p>
<p>Ein weiteres Problem sehe ich in dem Umstand, dass man anscheinend ein komplett neues System implementieren möchte, auf dem das Gerät läuft. Die Beweggründe sind mir zwar bewusst: Man möchte sich auf die wesentlichen Funktionen konzentrieren, nach dem Motto: &#8220;Keep it as simple as possible&#8221;. Somit ist es weitaus leichter, ein für das Zielpublikum gebrauchstaugliches Nutzerinterface zu kreieren. Diese Vorgehensweise ist grundsätzlich zu begrüßen. Leider verzichtet man damit jedoch auf die Möglichkeit der Kompatibilität zu vorhandenen Ökosystemen.</p>
<p>Ich hätte eher eine Plattform wie android genommen, und darauf aufbauend meine eigne Benutzerschnittstelle implementiert. Auf diese Weise könnten grundsätzlich alle Apps genutzt werden, die für Android zur Verfügung stehen, vorausgesetzt sie benutzen die in Android vorgesehene Accessibility API. Zudem hätte man auf diese Weise bereits die immer besser werdende Screen Reader Funktion Talkback von Haus aus an Board gehabt.</p>
<p>Zusammenfassend stelle ich fest, dass ich auf das Gerät schon sehr gespannt bin. Ich lasse mich in meiner Skepsis gerne eines besseren belehren. Auch Apple hat bei der Entwicklung des iPhones mit VoiceOver interessante neue Interaktionskonzepte für blinde und sehbehinderte Menschen eingeführt, die wir heute schon als selbstverständlich hinnehmen.</p>
<h3>Weblinks:</h3>
<ul>
<li><a href="http://mashable.com/2013/04/24/braille-smartphone/">World&#8217;s First &#8216;Braille Smartphone&#8217; in Development</a> - Mashable</li>
<li><a href="http://derstandard.at/1363709175640/Erstes-Braille-Smartphone-koennte-noch-2013-erscheinen">Erstes Braille-Smartphone könnte noch 2013 erscheinen</a> &#8211; derStandard.at</li>
<li><a href="http://news.cnet.com/8301-17938_105-57580976-1/first-ever-braille-smartphone-could-hit-stores-this-year/">First-ever Braille smartphone could hit stores this year</a> &#8211; cnet</li>
</ul>
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		<title>Ein proprietärer Anschluss, um sie zu knechten&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 11:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[IOS]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle paar Tage, wenn ich mein iPad (4th Generation) an das Stromnetz stöpsle um es mit frischem Saft zu füttern frage ich mich, warum es ein Unternehmen wie Apple, dass auf extrem hochpreisige, dafür aber qualitativ hochwertige, Produkte setzt, es unbedingt nötig hat, durch die Einführung eigener Anschlüsse, zusätzlich Geld durch den Verkauf von Adaptern [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/03/lighning_auf_usb_adapter.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1283" alt="Foto: Apple Lightning auf USB Adapter" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/03/lighning_auf_usb_adapter-234x300.jpg" width="234" height="300" /></a>Alle paar Tage, wenn ich mein iPad (4th Generation) an das Stromnetz stöpsle um es mit frischem Saft zu füttern frage ich mich, warum es ein Unternehmen wie Apple, dass auf extrem hochpreisige, dafür aber qualitativ hochwertige, Produkte setzt, es unbedingt nötig hat, durch die Einführung eigener Anschlüsse, zusätzlich Geld durch den Verkauf von Adaptern zu gewinnen.</p>
<p>Alle Großen Hersteller sind heute dazu übergegangen, bei Handies und Tablets Micro-USB zum Laden und gleichzeitigen Datenaustausch zu verwenden. Nur Apple ist der Meinung, man braucht eine Sonderlösung. Nachdem der bisherige (ebenfalls proprietäre 30 pol Stecker in die Jahre gekommen war, musste ein Ersatz her. Anstelle wie alle anderen auf USB zu wechseln, hat man sich wieder für eine Eigenlösung entschieden. Es ist zwar praktisch, dass es egal ist, in welche Richtung man den Lightning Stecker in die Buchse steckt, und robust ist das Teil auch, aber dafür gleich eine eigene Architektur zu entwickeln wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen.</p>
<p>Nun gibt es ja in Europe eine Selbstverpflichtung der Hersteller, einheitlich auf USB zu setzen, um einheitliche Ladegeräte zu erlauben. Aus diesem Grund bietet Apple speziell für den Europäischen Markt einen Lightning auf MicroUSB Adapter. Der Adapter kostet bei Apple selbst 19€. ich habe den <a href="http://www.amazon.de/Apple-Lightning-auf-Micro-Adapter/dp/B009A5EIKY/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1363457626&amp;sr=8-1">originalen Apple Adapter bei Amazon</a> um 12€ bekommen. Mit diesem Adapter verfügen iPhone, iPad und Co. nun über einen MicroUSB Anschluss, über den sie mit beliebigen Ladegeräten geladen werden können. Beim iPad muss die Stromquelle natürlich stark genug sein. Warum kann Apple derartiges Zubehör wie andere Hersteller nicht einfach mitliefern <img src='http://andreas.jeitler.org/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> . Natürlich kann man sich auch das Standard Lightning auf USB Kabel besorgen, das ohnehin schon bei iPad und Co. mitgeliefert wird. Mit dem MicroUSB Adapter brauche ich auf Reisen nun aber nur noch ein Kabel, und nicht mehrere verschiedene mitnehmen. Aber Vorsicht, der Adapter ist SEHR winzig. Ich lasse ihn lieber am USB Kabel hängen, damit er nicht verloren geht <img src='http://andreas.jeitler.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Besonders lästig ist die Umstellung auf Lightning, wenn man vorher viele Adapter für den 30-poligen Anschluss hatte. Apple bietet zwar um 30€ einen Adapter auf Lightning, dieser unterstütz aber nur manche Anwendungen. Videoausgabe wird z.B. nicht unterstützt. Damit kann ich mein altes analoges TV Adapterkabel getrost in den Kübel werfen, und das neue iPad nicht mehr an analoge Fernseher anschließen. Hat man früher das Camera Connection Kit mit USB und SD in einem bekommen. muss man diese für Lightning nun getrennt kaufen und zahlt natürlich auch doppelt.</p>
<p>Schade, dass Apple sich bei seinen IOS Geräten nicht wie beim Mac an Standard-Interfaces halten will.</p>
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		<title>Quo vadis Text-Reflow? Wirst Du responsive?</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 17:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Web Accessibilty]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreies Web]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neuer Begriff macht seit einiger Zeit die Runde: Responsive (Web)Design. Die Idee dabei ist, dass Layouts von Webseiten anpassungsfähig gemacht werden, damit sie auf einer Vielzahl an Geräten (Smartphones, Tablets, Desktops etc.) ein gebrauchstaugliches Nutzungsfeeling bieten. Durch die meist kleineren Display-Abmessungen mobiler Geräte können Webseiten oft nicht mehr dargestellt werden ohne den Text hektisch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/zoom_mit_bootstrap.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1182" alt="Text-Reflow in BootStrap unter Chrome" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/zoom_mit_bootstrap-300x197.png" width="300" height="197" /></a>Ein neuer Begriff macht seit einiger Zeit die Runde: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Responsive_Design">Responsive (Web)Design</a>. Die Idee dabei ist, dass Layouts von Webseiten anpassungsfähig gemacht werden, damit sie auf einer Vielzahl an Geräten (Smartphones, Tablets, Desktops etc.) ein gebrauchstaugliches Nutzungsfeeling bieten.</p>
<p>Durch die meist kleineren Display-Abmessungen mobiler Geräte können Webseiten oft nicht mehr dargestellt werden ohne den Text hektisch horizontal zu scrollen (also hin- und herzuschieben).</p>
<p>Responsive Design gut und schön, nur leider spielen, wie so oft in der Browser-Welt einzelne Clients nicht brav mit. Heute habe ich mich z.B. mit Twitter&#8217;s BootStrap CSS/JS Framework beschäftigt, und hatte dabei die Projekt-Homepage in Google Chrome angezeigt. Nun verwende ich am Desktop häufig die Zoom-Funktionen der Browser, um den Text in die Größe zu bringen, wie ich ihne vernünftig lesen kann. Die BootStrap Page bietet auf der linken Seite ein Navigationsmenü das fix verankert ist, und daher beim Scrollen des Seiteninhaltes seine Position behält. In Chrome bleibt das Teil aber auch bei horizontalem Scrolling an der selben Stelle, wenn man den Schriftgrad entsprechend hoch gewählt hat. Als Resultat verdeckt das Menü den dahinterliegenden Text, und bleibt auch noch an seiner Position kleben wenn man vertikal scrollt. Meine erste Reaktion: Ui, dieses Framework ist nichts für mich, Barrierefreiheit mal wieder Wüste.</p>
<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/Zoom_bootstrap_opera.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1187" alt="Text Zoom in Bootstrap unter Opera" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/Zoom_bootstrap_opera-300x276.png" width="300" height="276" /></a>Wie sich aber herausgestellt hat, scheint Chrome der einzige Browser zu sein, der sich in diesem Fall so ungünstig verhält. Firefox, Opera und sogar der Internet Explorer (zumindest die Windows 8 Version) verschieben das Menü kurzerhand an den Beginn des Textes, wo es kleben bleibt. Nun hat man zwar kein Menü mehr, dass am Rand haften bleibt, aber dafür kann der Text Hindernis-frei gelesen werden.</p>
<p>Dem Safari unter OSX oder IOS ist ein derartiges Gebaren völlig fremd. Dieser verzichtet auf jede Form von Text-Reflow beim Zoomen. Vergrößerung bedeutet einfach, einen Bildschirm-Bereich näher heran zu holen, und diesen größer anzuzeigen. Um den gesamten Text zu lesen, muss eben immer wieder von links nach rechts (also horizontal) gescrollt werden. Und hier scheiden sich auch die Gemüter. Während dieses Verhalten von manchen Nutzerinnen und Nutzern geschätzt wird, da das ursprüngliche Aussehen der Seite bestehen bleibt, sind andere &#8211; wie ich, von der Scrollerei genervt. Es wäre doch viel angenehmer nur von oben nach unten scrollen zu müssen. Apple sollte zumindest die freie Wahl lassen, welches Browser-Verhalten man bevorzugt. Ich teile die Meinung von Steve Jobs nicht ganz, dass die User ohnehin nicht wissen was sie wollen, und wir es ihnen daher vorschreiben sollten. User sind individuell (insbesondere wenn sie diverse körperliche Einschränkungen haben. Daher sollte eine Nutzungsumgebung in Maßen anpassbar sein.</p>
<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/zoom_bootstrap_ie.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1188" alt="Text-Zoom in Bootstrap unter IE" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/zoom_bootstrap_ie-300x197.png" width="300" height="197" /></a>So schön die Idee der optimierten Anzeige für einzelne Geräteklassen auch sein mag, so gibt es durchaus Kritik an diesem Ansatz. Da die gleiche Webseite auf unterschiedlichen Endgeräten völlig anders aussehen kann, könnten sich Nutzerinnen und Nutzer dadurch verwirrt fühlen. Gerade für ältere Personen, oder Personen mit Lernschwierigkeiten, sind Wiedererkennung und ein kontinuierlicher bzw. ähnlicher Seitenaufbau eine Grundlage zur gebrauchstauglichen Nutzung eines Web-Angebotes. Sehr zu empfehlen wäre daher die Bereitstellung einer Wahlmöglichkeit, die Desktopansicht auch auf mobilen Endgeräten anzeigen lassen zu können.</p>
<p>Weitaus wichtiger als Responsive Design erscheint mir die Idee des Semantic Web. Webangebote und deren einzelne Komponenten werden mit Metadaten, also Bedeutungen angereichert. Über automatisierte Tools können Inhalte dann weiterverwendet werden. Zum Einsatz kommt dies zum Beispiel bei RSS-Feeds. Einige der von mir in meinem Blog verfassten Artikel sind auch auf http://www.inclusion.cc zu finden. Diese Artikel habe ich nicht doppelt eingegeben, sondern nur einmal. Das WordPress auf inclusion.cc schaut sich den RSS-Feed meines Blogs regelmäßig an, und übernimmt bestimmte Artikel automatisch. Auf die selbe Weise können Blog-Artikel in diversen Readern gelesen werden. Ich kann mir z.B. meine eignen Artikel in Form eines Magazins in Flipboard anzeigen lassen. Dies funktioniert, da dank der RSS Syntax ein externes Programm weis, was ein einzelner Artikel ist, wie dieser aussieht, und diese Informationen auch auslesen kann. Nicht aus Aussehen einzelner Text-Passagen ist vorrangig, sondern deren Bedeutung. Eine Überschrift ist sowohl in meinem Blog, als auch in einem in Flipboard angezeigten Artikel eine Überschrift, wenn sie dort vielleicht auch anders aussieht.</p>
<p>Das Besondere an der Gestaltung von Inhalten für das Web war seit jeher die Ungewissheit, auf welchem Endgerät, von welchen Userinnen und Usern unter welchem Kontext diese Inhalte verwendet werden. Im Gegensatz zu Printmedien weiss man nicht, wie das Resultat genau aussehen wird. Responsive Design ist eine Methode dieser Vielfalt zu begegnen.</p>
<p>Zur Zeit ist es einfach inn, ein anpassbares Layout anzubieten, genauso wie es inn ist, für jede Kleinigkeit eine eigne App für IOS und Android anzubieten. Mal sehen, wie lange dieser Hype bestehen bleibt.</p>
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		</item>
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		<title>Gebärdensprachdolmetsch per Internet</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2013/01/30/gebardensprachdolmetsch-per-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 18:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Gebärdensprachdolmetsch]]></category>
		<category><![CDATA[Gehörlos]]></category>
		<category><![CDATA[Inclusion.cc]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gemeindeamt St. Andrä fand heute im Rahmen eines EU Projektes zur Verbesserung der Barrierefreiheit in Tourismusbetrieben eine Präsentation der Firma VerbaVoice statt. VerbaVoice bietet eine Online-Plattform zur Bereitstellung von Gebärdensprach- und Schriftdolmetsch. Viele öffentliche Einrichtungen, Institutionen und Betriebe sind noch nicht darauf vorbereitet, wenn schwerhörige oder gehörlose Personen ihre Services nutzen möchten, oder sie nur [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/verbavoice-logo-300x134.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1209" alt="Logo: VerbaVoice" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/verbavoice-logo-1024x458-300x134.png" width="300" height="134" /></a>Im Gemeindeamt St. Andrä fand heute im Rahmen eines EU Projektes zur Verbesserung der Barrierefreiheit in Tourismusbetrieben eine Präsentation der Firma <a href="http://www.verbavoiceserver.de/">VerbaVoice</a> statt. VerbaVoice bietet eine Online-Plattform zur Bereitstellung von Gebärdensprach- und Schriftdolmetsch.</p>
<p>Viele öffentliche Einrichtungen, Institutionen und Betriebe sind noch nicht darauf vorbereitet, wenn schwerhörige oder gehörlose Personen ihre Services nutzen möchten, oder sie nur eine Beratung von ihnen brauchen. Grund dafür ist meist eine schwer überwindbare Kommunikationshürde.</p>
<p>Die Anzahl der Menschen in Österreich, die der Gebärdensprache mächtig sind ist verschwindend klein. Wer nicht selbst gehörlos ist, oder in der näheren Verwandschaft gehörlose Angehörige hat, spricht in der Regel keine ÖGS. Die Kommunikation im Amt, oder an der Hotelrezeption, gestaltet sich für Gehörlose Personen in der Regel dementsprechend schwierig.</p>
<p>In Umgebungen mit schlechter Akustik, oder wenn keine Induktionsanlage vorhanden ist, hat sich für <em>schwerhörige Personen</em> die Idee des Schriftdolmetsch als sehr brauchbare Kommunikationsmethode herausgestellt. Ein Dolmetscher bzw. eine Dolmetscherin schreibt in Echtzeit das Gesprochene mit, und die schwerhörige Person kann sozusagen 1:1 mitlesen. Diese Methode hat sich vor allem bei Veranstaltungen, im Hörsaal oder in Schulklassen bewährt. Für gehörlose Personen ist diese Kommunikationsmethode eher kontraproduktiv, da für sie die Gebärdensprache meist die Muttersprache ist, und das Lesen von Deutschen Texten sich eher als schwierig gestaltet.</p>
<p>Am besten wäre es, einen eigenen Dolmetscher oder eine Dolmetscherin immer vor Ort dabei zu haben, was jedoch für gewöhnlich schwer zu finanzieren sein wird. Die Idee von VerbaVoice: Anstatt mir vor Ort eine dolmetschende Person mitzunehmen, schalte ich mir den Dolmetch per Internet <em>dazu</em>. Über eine Online-Plattform wird Dolmetch per Videokonferenz bzw. Chat-Funktion angeboten. Alles was minimal an technischer Ausrüstung gebraucht wird sind ein Laptop oder ein Mobiles Endgerät dass über eine Kamera und ein Mikrofon verfügt. Neben dem Web-Frontend gibt es auch Clients für IOS und Android.</p>
<p>Der Vorteil für Dolmetscherinnen und Dolmetscher liegt darin, dass sie oft besser ausgelastet sein können. Anstelle langer Anfahrtszeiten, die sie nicht zum vollen Dolmetsch-Tarif verrechnen können, können sie ihre Arbeitszeit besser mit tatsächlicher Dolmetsch-Tätigkeit nutzen.</p>
<p>Der Vorteil für gehörlose und schwerhörige Kundinnen und Kunden liegt darin, dass sie lange Anfahrtszeiten von Dolmetcherinnen und Dolmetschern nicht einrechnen müssen.</p>
<p><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">Die VerbaVoice Plattform ist technisch jetzt nichts von Grund auf Neues. Funktionen wie Videokonferenz oder text-basierte Kommunikation (Chat) werden von gängigen sozialen Netzen wie Skype oder Facebook auch schon abgedeckt. Seine Stärke sieht VerbaVoice im angebotenen Gesamtkonzept. Die Plattform selbst ist nur ein Teil. VerbaVoice bietet darüber hinaus die Planung und Koordination, sowie die Verrechnung von Dolmetcherinnen und Dolmetchern, und engagiert sich in der Ausbildung dieser. Ich kann über die Plattform beantragen, wann ich Dolmetsch in welcher Form benötige, und VerbaVoice übernimmt den Rest.</span></p>
<p>Aber wie wird das ganze finanziert? Behörden und Instittionen mieten sich bei VerbaVoice einen virtuellen Kommunikationsraum zum preis von 94 € pro Monat. Diesen Raum können sie Kundinnen und Kunden zur Verfügung stellen, um mit ihnen zu kommunizieren. Wird Dolmetsch genutzt, so wird dieser der jeweiligen Institution entsprechend den örtlich üblichen Dolmetschsätzen verrechnet.</p>
<p>Als Beispiel wurde bei der Präsentation die Situation eines Arzt-Besuches herangezogen, bei dem Arzt und Patient über Dolmetsch miteinander kommunizieren. Diese Situation ist schon dann schwierig, wenn eine dolmetschende Person vor Ort dabei ist, zu der der Patient oder die Patientin ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat. Wenn dann die Kommunikation über eine Internet-Verbindung läuft und die Übersetzung auch noch von einer fremden Person übernommen wird, ist es schwierig auf das Arzt-Patienten-Geheimnis zu vertauen. Der optimale Fall wäre natürlich, wenn der Arzt bzw. die Ärztin selbst z.B. gebärdensprache-kompetent wäre.</p>
<p>Das derzeit angebotene Konzept funktioniert nur für Behörden und Institutionen als Kostenträger. Für den Privatbereich ist das Konzept der 94€ Raum-Miete eher schwer durchzusetzen.</p>
<h3>Konklusion:</h3>
<p>Gehörlose Menschen in Österreich nutzen iPhone und Co. bereits seit einiger Zeit, um mit Bekannten per Gebärdensprache zu kommunizieren, oder hörende gebärdensprachkompetente Personen für den Dolmetsch zu nutzen.</p>
<p>Wirklich interessant wind der Ansatz erst dann, wenn ein 24 Stunden Dolmetsch-Service angeboten werden kann. Gehörlose oder schwerhörige Menschen haben dann jederzeit Zugriff auf das Instrument der Kommunikation. Meist ist nicht vorauszuplanen, wann man Dolmetsch benötigt &#8211; z.B. an einer Türklingel oder in einer Notsituation. Meiner Meinung nach sollte ein derartiges Projekt von der öffentlichen Hand finanziert, und von einer Institution wie  dem Gehörlosenbund getragen werden. Es wäre doch zumindest einen Versuch wert.</p>
<p>Kommunikation muss als Grundrecht gesehen werden, und daher 24 Stunden am Tag für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.</p>
<h3>Weblinks:</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.verbavoiceserver.de/"><span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">VerbaVoice</span></a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Foto des Monats Januar 2013</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2013/01/28/foto-des-monats-januar-2013/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 18:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Foto des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Inclusion.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Klagenfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Foto des Monats Januar zeigt das Blindenleitsystem in der Eingangshalle des Klagenfurter Rathauses. Mitten auf das Leitsystem hat man gelbe Schilder gestellt, die wegen des nassen Marmorbodens auf Rutschgefahr hinweisen sollen. Nun stelle ich mir zwei Fragen: Wenn eine blinde Person des Weges kommt, und ihr ein derartiges Hindernis in dieser rutschigen Umgebung den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/20130128_095141-e1359396826791.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1192" alt="Foto: Rutschgefahr-Schilder auf Blindenleitsystem des Klagenfurter Rathauses" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/20130128_095141-e1359396826791-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a>Das Foto des Monats Januar zeigt das Blindenleitsystem in der Eingangshalle des Klagenfurter Rathauses. Mitten auf das Leitsystem hat man gelbe Schilder gestellt, die wegen des nassen Marmorbodens auf <em>Rutschgefahr</em> hinweisen sollen.</p>
<p>Nun stelle ich mir zwei Fragen:</p>
<ol>
<li>Wenn eine blinde Person des Weges kommt, und ihr ein derartiges Hindernis in dieser rutschigen Umgebung den Weg blockiert, ist es dann nicht eher wahrscheinlich, dass die Person ausrutscht?</li>
<li>Selbst wenn die blinde Person nicht ausrutscht, hat sie sicher Schwierigkeiten zu verstehen, was man ihr da als Hindernis in den Weg gelegt hat, denn die Schilder sind nicht taktil ausgezeichnet!!! Ein netter Gag wären sprechende Hinweisschilder mit Annäherungssensor: <em>&#8220;Achtung! Ich bin ein Hinweisschild und möchte Sie in dieser Funktion darauf hinweisen, dass es hier rutschig ist. Bitte seien Sie vorsichtig! Warum ich hier gerade auf Ihrem Leitsystem hingestellt worden bin, weiß ich leider nicht.&#8221;</em></li>
</ol>
<p>Die Überlegung ist vermutlich, dass gerade am Leitsystem die wenigsten Leute gehen, und man daher nicht das Risiko hat, jemand wichtigem den Weg zu blockieren. Ich empfand mich heute aber als wichtig, immerhin hatte ich einen Termin beim Bürgermeister, und ich gehe fast immer auf dem Leitsystem.</p>
<p>Also liebe Kolleginnen und Kollegen im Rathaus, bitte stellt die Schildchen genau NICHT auf das Leitsystem. Überall anders hin, nur nicht dort.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Retina Display für Personen mit Sehbehinderung sehr praktisch</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2013/01/27/retina-display-fur-personen-mit-sehbehinderung-sehr-praktisch/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 12:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[MacBook Pro]]></category>
		<category><![CDATA[OSX]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit etwas mehr als einem Monat habe ich nun ein MacBook Pro mit Retina Display. Eigentlich hätte es ja nur ein MacBook Air werden sollen, da viel leichter und von der Performance her vermutlich ausreichend. Leider bietet Apple diese derzeit aber nur mit Standard-Display, also keine &#8220;Retina&#8221;-Auflösung an. Nun könnte man hinterfragen, warum jemand wie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/2013-01-20_MacBookPro.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-751" alt="Foto: MacBook Pro" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/2013-01-20_MacBookPro-300x261.gif" width="300" height="261" /></a>Seit etwas mehr als einem Monat habe ich nun ein MacBook Pro mit Retina Display. Eigentlich hätte es ja nur ein MacBook Air werden sollen, da viel leichter und von der Performance her vermutlich ausreichend. Leider bietet Apple diese derzeit aber nur mit Standard-Display, also keine &#8220;Retina&#8221;-Auflösung an. Nun könnte man hinterfragen, warum jemand wie ich, der eigentlich schlecht sieht, so einen hochauflösenden Display benötigt. Diese Frage wäre vermutlich teilweise berechtigt, würde ich den Display immer nur mit &#8220;normaler Vergrößerung&#8221; nutzen. Für Personen mit Sehbehinderung wird der Retina Display erst dann richtig interessant, wenn sie den, in OS X eingebauten, Zoom verwenden.</p>
<div id="attachment_753" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/Bildschirmfoto-2013-01-20-um-12.24.11.png"><img class=" wp-image-753" alt="Foto: Bildschirmausschnitt mit hoher Vergrößerung" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/Bildschirmfoto-2013-01-20-um-12.24.11-300x187.png" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Vergrößerter Bildschirmausschnitt am MacBook Pro mit Retina Display.</p></div>
<p>Auf jedem Mac lässt sich diese Funktion aktivieren, indem man die CTRL Taste drückt und entweder mit zwei Fingern am Tochpad (oder mit einem Finger auf der MagicMouse) nach oben fährt. Das könnte man als Accessibility out of the Box bezeichnen. Durch CTRL und Swipe nach unten zoomt man wieder hinaus. Der Nachteil dieser Zooming-Metzode besteht darin, dass das Bild bei sehr hoher Vergrößerungsstufe pixelig wird, oder verschwommen, wenn das Betriebssystem versucht die Verpixelung auszugleichen. Und genau hier zeigt die Retina-Auflösung ihre Stärke. Selbst bei sehr hoher Vergrößerung wirkt das Bild nur geringfügig pixelig. Es stehen im selben Raum einfach viel mehr Pixel zur Verfügung (mehr dpi). Selbst wenn man auf ein Viertel des Displays vergrößert, erreicht man die dpi eines Standard-Bildschirms.</p>
<div id="attachment_1165" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/windows_zoom_2.png"><img class="size-medium wp-image-1165" alt="Screenshot: Windows 8 Lupe" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/windows_zoom_2-300x240.png" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Bildschirmlupe unter Windows 8</p></div>
<p>Die Vollbild-Bildschirmlupen-Funktion gibt es seit Windows 7 auch in der Windows-Welt, dort mit der Tastenkombination Windows-Taste mit + bzw. -. Wie in der Abbildung zu sehen ist, wird das Bild bei hohem Vergrößerungsgrad hier sehr pixelig, und das Lesen von Text ist nicht mehr so angenehm. Abhilfe schaffen hier nur kommerzielle Tools wie ZoomText oder Magic, die zumindest die Schrift Aufbereiten und gestochen scharf darstellen. Die anderen Teile des Schirms bleiben aber auch hier pixelig. ZoomText und Magic sind aber nicht gerade für wenig Geld zu haben. Assistive Technologien, wie die Möglichkeit einer Vergrößerung oder die akustische Ausgabe des Bildschirminhaltes mittels Sprachsynthese, sollten integraler Bestandteil jedes modernen Betriebssystems sein, und nicht teuer zugekauft werden müssen. In Österreich wird dies durch das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz (BGStG) sogar gefordert. Jede sehbehinderte Person, die entsprechende Hilfen bei einem Betriebssystem nicht vorfindet, hat die Möglichkeit den Hersteller auf Schadenersatz zu klagen, oder zunächst einmal ein Schlichtungsverfahren einzuleiten.</p>
<p>Apple ist mit seiner &#8220;Retina&#8221; Marke wieder einmal Vorreiter. Es ist jedoch zu erwarten, dass auch die anderen Hersteller nicht lange mit hochauflösenden Displays auf sich warten lassen werden. Auch am TV-Markt wird mit höheren Auflösungen gespielt. Statt HD gibt es jetzt Ultra-HD (auch unter 4k bekannt).</p>
<p>Seit Steve Jobs 1984 den ersten Mac vorstellte, der als erster Computer für die Massen eine grafische Benutzerschnittstelle hatte, sind wir weit gekommen. Ich bin gespannt was noch so kommen wird. Wen es interessiert wie der Mac damals präsentiert wurde, möge das nachfolgende Video genießen.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=G0FtgZNOD44">http://www.youtube.com/watch?v=G0FtgZNOD44</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vielfalt aber wenig Barrierefreiheit</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2013/01/26/vielfalt-aber-wenig-barrierefreiheit/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2013 19:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[IOS]]></category>
		<category><![CDATA[MeeGo]]></category>
		<category><![CDATA[N900]]></category>
		<category><![CDATA[Sailfish]]></category>
		<category><![CDATA[Tizen]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel im Online Standard hat mich wieder einmal über die Zukunft der Barrierefreiheit auf mobilen Systemen grübeln lassen. Neben den Platzhirschen wie IOS und Android werben immer mehr Konkurenzprodukte um die Gunst der User. Ein großes Stück vom Kuchen am Handy und Tablet Markt versucht sich Microsoft mit Windows 8 holen zu wollen, zwar [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/2013-01-26_logos.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-1150" alt="Logos verschiedener Mobiler Betriebssysteme" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/2013-01-26_logos-300x225.gif" width="300" height="225" /></a>Ein Artikel im Online Standard hat mich wieder einmal über die Zukunft der Barrierefreiheit auf mobilen Systemen grübeln lassen. Neben den Platzhirschen wie IOS und Android werben immer mehr Konkurenzprodukte um die Gunst der User. Ein großes Stück vom Kuchen am Handy und Tablet Markt versucht sich Microsoft mit <a href="http://www.windowsphone.com/de-de">Windows 8</a> holen zu wollen, zwar noch mit nicht überragendem Erfolg, aber man befindet sich auf passablem Kurs.</p>
<p>Aber auch weitere Bewerber versuchen ihr Glück. Allen voran die Mozilla Foundation mit ihrem <a href="http://www.mozilla.org/en-US/firefoxos/">Firefox OS</a> oder seit kurzem auch Ubuntu mit seinen Bestrebungen ein <a href="http://www.ubuntu.com/devices/phone">Mobiles Handy OS</a> bis 2014 lauffähig haben zu wollen. <a href="https://sailfishos.org/wiki/Main_Page">Sailfish OS</a> (<a href="http://jolla.com/">Jolla</a>, ehemalige <a href="https://meego.com/">MeeGo</a> EntwiklerInnen von Nokia) und <a href="https://www.tizen.org/">Tizen</a> (Samsung) sind Nachfahren meines früher so geliebten <a href="https://meego.com/">MeeGo</a>, dass ich auf meinem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nokia_N900">Nokia N900</a> sehr zu schätzen gelernt habe.</p>
<p>Während die großen Player sich mittlerweile schon, mehr oder weniger erfolgreich, mit dem Thema Barrierefreiheit beschäftigt haben, sind meine Hoffnungen nicht so groß, dass Firefox OS, Tizen, Sailfish oder Ubuntu für z.B. blinde und sehbehinderte Menschen von Beginn an gebrauchstauglich nutzbar sein werden.</p>
<p>Nokia z.B. kannte bis Windows 8 das Konzept der Screen-Reader im Prinzip überhaupt nicht, wie ich aus persönlichen Gesprächen mit Vertretern des Unternehmens weiss, und an vielen meiner früheren Nokia-Geräten erproben durfte. Gerade das N900 war z.B. eine Accessibility-Wüste. Einzelne EntwicklerInnen der Comunity programmierten zwar kleine Tools, mit deren Hilfe sich über eSpeak Sprache ausgeben ließ, ein Systemweiter Screen Reader war aber ein Wunschtraum. Auch Vergrößerungsfunktionen wie unter IOS suchte man vergebens.</p>
<p>Gerade bei den Linux-Basierten Ansätzen ist es für mich schwer nachvollziehbar, warum assistive Technologien schlichtweg ignoriert werden. Mit Orca etc. gibt es bereits Lösungen für Linux, die eigentlich auch auf mobilen Plattformen einsetzbar sein sollten. Immerhin hat es ja auch Apple unter MacOS und IOS geschafft, die bekannterweise auf BSD, einem Unix-Derivat basieren.</p>
<p>Ich will aber nicht vorschnell urteilen, und warte einmal ab. Momentan ist aber IOS am mobilen Markt das einzig brauchbare System für viele Menschen mit Behinderung. Android macht Vortschritte, braucht aber noch.</p>
<h3>Weblinks</h3>
<ul>
<li><a href="http://derstandard.at/1358304463016/Ubuntu-Sailfish-Firefox-Tizen---die-neuen-Player-am-Smartphone-Markt">DerStandard.at Artikel: Ubuntu, Sailfish, Firefox, Tizen &#8211; die neuen Player am Smartphone-Markt</a></li>
<li><a href="http://www.mozilla.org/en-US/firefoxos/">Firefox OS</a></li>
<li><a href="https://sailfishos.org">Sailfish</a> (<a href="http://jolla.com/">Jolla</a>)</li>
<li><a href="https://www.tizen.org/">Tizen</a></li>
<li><a href="https://meego.com/">MeeGo</a></li>
<li><a href="http://www.ubuntu.com/devices/phone">Ubuntu for Phones</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Flipboard und Co. auf Windows und Mac</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2013/01/24/flipboard-und-co-auf-windows-und-mac/</link>
		<comments>http://andreas.jeitler.org/2013/01/24/flipboard-und-co-auf-windows-und-mac/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 15:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag es, meine News-Feeds am iPad, oder auf meinem Android Handy zu lesen. Es gibt eine Vielzahl an netten Apps, die mich dabei unterstützen, teilweise sogar mit direkter Google Reader Integration. Mit Hilfe von Apps wie Flipboard oder Zite kann man sich sein eigenes privates News-Magazin zusammenstellen. Das schöne daran, egal welches Gerät ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1098" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/flipboard_mac.png"><img class=" wp-image-1098 " alt="ScreenShot: Flipboard am Mac" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/flipboard_mac-300x197.png" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Flipboard am Mac</p></div>
<p>Ich mag es, meine News-Feeds am iPad, oder auf meinem Android Handy zu lesen. Es gibt eine Vielzahl an netten Apps, die mich dabei unterstützen, teilweise sogar mit direkter Google Reader Integration. Mit Hilfe von Apps wie <a href="http://www.flipboard.com/"><span class="lang" lang="en">Flipboard</span></a> oder<span class="lang" lang="en"> <a href="http://www.zite.com/">Zite</a></span> kann man sich sein eigenes privates News-Magazin zusammenstellen. Das schöne daran, egal welches Gerät ich verwende, meine Einstellungen werden dank Sync übernommen.</p>
<p>Auf die <em>&#8220;<span class="lang" lang="en">Big Brother is watching You</span>&#8220;</em> Diskussion möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Google und Co. sollen ruhig wissen, was ich gerne lese (zumindest im Moment).</p>
<p>Schade ist nur, dass so manche dieser Apps derzeit für mobile Plattformen, nicht jedoch für Desktop-Geräte zur Verfügung gestellt werden. Abhilfe schafft eine nette Software namens <a title="BlueStacks Homepage" href="http://www.bluestacks.com/"><span class="lang" lang="en">BlueStacks</span></a>. Mit dieser wird es möglich, Android Anwendungen unter Windows oder am Mac laufen zu lassen.</p>
<div id="attachment_1099" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/flipboard_win_8.png"><img class="size-medium wp-image-1099 " alt="ScreenShot: Flipboard unter Windows 8" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/flipboard_win_8-300x261.png" width="300" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Flipboard unter Windows 8</p></div>
<p><span class="lang" lang="en">BlueStacks </span>simuliert (oder emuliert) ein virtuelles Android-Gerät auf dem Desktop-Rechner. Das Ganze funktioniert schon sehr brauchbar. Die Beta-Version kann kostenlos heruntergeladen werden. Die Hersteller von <span class="lang" lang="en">Bluestacks </span>versprechen, dass ein Großteil der unter Android angebotenen Apps (ca. 750.000) auf <span class="lang" lang="en">BlueStacks </span>laufen sollen.</p>
<p>Leider wird, vermutlich aus lizenz-rechtlichen Gründen, Google&#8217;s <span class="lang" lang="en">Playstore </span>mit <span class="lang" lang="en">BlueStacks </span>nicht, wie bei den meisten Handy und Tablet-Herstellern, standardmäßig mitgeliefert, dafür aber einige alternative Stores und Markets. Aber es wäre nicht Android, wenn man es nicht &#8220;rooten&#8221; könnte, und dann der Playstore zu installieren wäre. Ich schlage vor: Einfach selber ausprobieren und entscheiden, ob es gefällt.</p>
<p>Ich genieße es auf jeden Fall, nun auch am MacBook oder am Windows-Desktop PC in meinem individuellen Flipboard-Magazin blättern zu können, ohne iPad oder Handy heraus-kramen zu müssen.</p>
<p><strong>Akualisiert (24.1.2013):</strong> Man braucht <span class="lang" lang="en">BlueStack</span> nicht zu Rooten um den Google <span class="lang" lang="en">PlayStore</span> zu installieren. Man muss nur irgendwie an das <span class="lang" lang="en">PlayStore</span> Paket (.apk) kommen. Eine Variante ist, sich zunächst über einen der installierten Markets einen <em>Web-Browser</em> zu besorgen und auf http://play.googl.com zu gehen. Eine weitere Methode, über die ich zufällig gestoßen bin, ist die Installation von <span class="lang" lang="en">YouTube</span>. Wenn man <span class="lang" lang="en">YouTube</span> das erste mal startet, wird man darauf hingewiesen, dass <span class="lang" lang="en">YouTube</span> Google <span class="lang" lang="en">Play</span> benötigt, um zu laufen, und man wird ganz nett gefragt, ob man diesen nicht installieren möchte.</p>
<p>Leider verhindert der bei <span class="lang" lang="en">BlueStacks</span> standardmäßig installierte <span class="lang" lang="en">Launcher</span> die Anzeige des <span class="lang" lang="en">PlayStores</span>. Er ist zwar da, man kann aber nicht vernünftig auf ihn zugreifen. Einfachste Methode: Sich einen alternativen <span class="lang" lang="en">Launcher </span>wie z.B. den <span class="lang" lang="en">Go Launcher EX</span> installieren. Klickt man dann auf das <span class="lang" lang="en">BlueStack </span>Symbol (den <span class="lang" lang="en">Home Button</span>) wird man gefragt, ob man diesen verwenden möchte. Dort ist dann in den Apps auch der <span class="lang" lang="en">PlayStore </span>zu finden <img src='http://andreas.jeitler.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h3>Nochmal die Kurzfassung für den <span class="lang" lang="en">PlayStore</span>:</h3>
<ul>
<li><span class="lang" lang="en" style="line-height: 13px;">PlayStore Paket installieren</span></li>
<li>Alternativen <span class="lang" lang="en">Launcher </span>installieren, damit dieser auch auffindbar bleibt</li>
</ul>
<h3>Weblinks</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.bluestacks.com/">BlueStacks</a></li>
<li><a href="http://www.flipboard.com/">Flipboard</a></li>
<li><span style="line-height: 13px;"><a href="http://www.zite.com/">Zite</a></span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blue Screen a la Mac</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2013/01/23/blue-screen-a-la-mac/</link>
		<comments>http://andreas.jeitler.org/2013/01/23/blue-screen-a-la-mac/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 15:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[MacBook Pro]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich heute einen anderen Artikel posten, einen der zeigen sollte, wie toll doch so ein Mac von Apple ist. Herausgekommen ist nun aber etwas ganz anderes, völlig unerwartet: Ich musste gerade feststellen: Auch ein MacBook Pro ist nicht mehr als Hard- und Software. Da saß ich konzentriert an einem Text auf meinem MacBook [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/Bildschirmfoto-2013-01-23-um-16.19.12.png"><img class="alignright  wp-image-1107" alt="ScreenShot: Mac Fehlermeldung nach Systemabsturz" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/Bildschirmfoto-2013-01-23-um-16.19.12-300x125.png" width="300" height="125" /></a>Eigentlich wollte ich heute einen anderen Artikel posten, einen der zeigen sollte, wie toll doch so ein Mac von Apple ist. Herausgekommen ist nun aber etwas ganz anderes, völlig unerwartet:</p>
<p>Ich musste gerade feststellen: Auch ein MacBook Pro ist nicht mehr als Hard- und Software. Da saß ich konzentriert an einem Text auf meinem MacBook arbeitend, und auf einmal wurde mein Bildschirm weiss. &#8220;Oha!&#8221; &#8211; dache ich mir. Kurz drauf offenbarte sich mir die Apple-Version eines <em>&#8220;Blue Screens&#8221;</em> die mir mitteilte, dass mein Rechner wegen eines Fehlers angehalten wurde. Kurz darauf, bevor ich die Meldung richtig lesen konnte, dann ein Neustart.</p>
<p>Nachdem ich mich wieder angemeldet hatte kam die im Artikelbild dargestellte Meldung auf meinen Schirm: <em>&#8220;Ihr Computer wurde aufgrund eines Problems neu gestartet.&#8221;</em>. Bin mir noch immer nicht sicher, ob ich nicht im falschen Film bin. Blue Screens und derartige Fehlermeldungen kennt man an sich nur von Geräten, auf denen Microsoft Betriebssysteme laufen. Alle Welt schwärmt davon, dass ein Mac nie abstürzt. Das ist ja einer der Hauptgründe, warum sich viele Leute einen Mac kaufen!</p>
<p>Liebes Apple Team, Steve würde sich bei diesem Geräte-Verhalten im Grabe umdrehen. Um es mit seinen Worten zu Beschreiben: &#8220;This is Shit!&#8221;. Nun ja, mein MacBook ist jetzt gerade einmal etwas mehr als ein Monat alt. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Hoffentlich ist es kein Hardware-Fehler, laut Fehlermeldung war es ein &#8220;Read Error&#8221;. Hätte momentan keine Lust das Teil einschicken zu müssen.</p>
<p>Was lernen wir aus diesem Vorfall? <strong>Die Blue Screens von Apple sind weiss</strong>, aber es gibt sie.</p>
<p>Chears!</p>
<p>PS: Ganz kann ich Microsoft hier aber nicht vom Haken lassen. Zum Zeitpunkt des Absturzes lief Word 2011 für Mac *schauder*. Also doch wieder die Schuld von Redmond? Jetzt werden schon gezielt Macs zum Absturz gebracht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Google übernimmt Apple von innen heraus&#8230; oder doch nicht?</title>
		<link>http://andreas.jeitler.org/2013/01/01/google-ubernimmt-apple-von-innen-heraus-oder-doch-nicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 13:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Jeitler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ist mir doch gestern ein Artikel über den Bildschirm gehuscht, in dem darüber berichtet wurde, dass Apple bei IOS mittlerweile in hohem Maße auf Google angewiesen ist, weil alle möglichen Core-Komponenten von IOS wieder von Google zur Verfügung gestellt werden. Da wird der tolle Google Mail Client als Bespiel genannt, oder die neue Maps [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://andreas.jeitler.org/2013/01/01/google-ubernimmt-apple-von-innen-heraus-oder-doch-nicht/gmail-logo/" rel="attachment wp-att-743"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-743" alt="GMail Logo" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2013/01/gmail-logo-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a> <a href="http://andreas.jeitler.org/2012/09/17/ipad-lust-ipad-frust/apple-logo/" rel="attachment wp-att-658"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-658" alt="Apple Logo" src="http://andreas.jeitler.org/wp-content/uploads/2012/09/Apple-Logo-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Da ist mir doch gestern ein Artikel über den Bildschirm gehuscht, in dem darüber berichtet wurde, dass Apple bei IOS mittlerweile in hohem Maße auf Google angewiesen ist, weil alle möglichen Core-Komponenten von IOS wieder von Google zur Verfügung gestellt werden. Da wird der tolle Google Mail Client als Bespiel genannt, oder die neue Maps App, oder das neu implementierte YouTube.</p>
<p>Apple hat sich mit dem Ersetzen von Google Maps durch ein eigenes Produkt, und der Verbannung der, im höchstem Maße beliebten, und sehr gut integrierten, YouTube App sicher nichts gutes getan. Wer sein teuer Erspartes für eines der extrem hochpreisig angesetzten Apple Produkte investiert ist sicher nicht bereit, Kompromisse einzugehen. Man erwartet einfach, dass ein Produkt aus dem Hause Apple gebrauchstauglich funktioniert. Die sehr gut funktionierende Google-Maps App durch ein halb-fertiges Produkt der Marke Eigenbau zu ersetzen war aus meiner Sicht nicht klug, auch wenn mir persönlich die neue Maps-App recht gut gefällt, und diese bei mir auch großteils gute Dienste verrichtet.</p>
<p>Aus Sicht eines Menschen mit Sehbehinderung muss ich jedoch feststellen, dass die von Google angebotenen Applikationen in Hinblick auf die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen noch teils gravierende Mängel aufweisen, und somit kein adäquater Ersatz sein können.</p>
<ul>
<li>Der GMail Client ist mit VoiceOver derzeit fast nicht zu benutzen. Die Nachrichtenliste reagiert einmal, dann wieder nicht. Gebrauchstaugliches Arbeiten ist somit nicht möglich. So werden die Nachrichten vorgelesen, wenn man den gesamten Seiteninhalt Elemente für Element durch Rechts-Swipe durchgeht, nicht jedoch, wenn man mit dem Finger über den Bildschirm fährt, um ein bestimmtes Element auszuwählen.</li>
<li>Google Currents ist der Inbegriff von Barriere-Unfreiheit, sowohl auf IOS wie auch auf Android. Mit Screen-Readern lässt sich diese Anwendung zu 95% nicht bedienen. Dies ist sehr schade, da Currents ansonsten ein sehr netter News-Reader wäre.</li>
<li>Google Maps liegt derzeit nur als iPhone App vor, funktioniert aber auch am iPad sehr gut. Die Bedienung mit VoiceOver funktioniert überraschend gut. Auch hier tritt vereinzelt das aus GMail bekannte Phänomen auf, dass einzelne Buttons etc. nur dann ausgewählt werden können, wenn man alle Elemente sequenziell durchläuft, nicht jedoch, wenn man sie direkt auswählen möchte. Alles in allem jedoch bereits ein guter Ansatz.</li>
<li>Als Lichtblick unter den Google IOS Apps in Hinblick auf die Gebrauchstauglichkeit für Menschen mit Behinderungen würde ich die neue YouTube App sehen, die dem Anschein nach durchgehende Nutzbarkeit mit VoiceOver erlaubt. Hier muss ich Google zu einer gelungenen Umsetzung gratulieren. Abgesehen von einigen unnötigen redundanten Textpassagen, die einem beim Durchgehen einer Videoliste teilweise den Nerv rauben, sind so ziemlich alle Aspekte der Anwendung mit VoiceOver nutzbar.</li>
</ul>
<p>Google hat Apple gegenüber mit seinem offenen Ansatz den Vorteil, dass seine Anwendungen auf allen Plattformen laufen. Die Lernkurve bei einem Systemwechsel fällt für viele Nutzerinnen und Nutzer daher geringer aus, wenn sie sich auf Google-Anwendungen verlassen. Der Apple-Weg eines Glaspalastes, der nach aussen abgeschottet ist, und nur Anwendungen für sich selbst bereitstellt wird nur so lange funktionieren, solange Nutzerinnen und Nutzer mit jener Funktionalität zufrieden sind, die ihnen innerhalb des Glaspalastes zur Verfügung gestellt werden. Sobald diese Zufriedenheit nicht mehr gegeben ist, oder die Konkurrenz Produkte zur Verfügung stellt, die besser funktionieren, wird das Glashaus zusammenbrechen.</p>
<p>Ich persönlich habe mich mit iPad und MacBook derzeit für das Experiment Apple entschieden, da mir Apple momentan das für meine Gebrauchsmuster optimalere Gesamtkonzept bietet, würde jedoch keine Sekunde zögern, mich auf wieder für die Produkte eines anderen Herstellers zu entscheiden, wenn dieser mir eine optimalere Lösung bietet. Barrierefreiheit, lange Akku-Laufzeiten im mobilen Einsatz, sehr gute Bildschirme und ein rundum gelungenes flüssiges Feeling des User-Interface sind für mich die momentanen Argumente. Hätte Android in Hinblick auf Accessibility und Produktivität etwas mehr geboten, wäre ich vielleicht dort geblieben, aber das kann sich ja noch ändern.</p>
<p>Das schöne ist, ich bin Kunde, und kann darauf warten, was die Konkurrenz in der IT-Welt für Blüten hervorbringen wird.</p>
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